Zähneputzen – 7 Tipps für Eltern und Kind

Zähneputzen

Achten wir auf unsere Hygiene und Gesundheit, ist das Zähneputzen unser täglicher Begleiter. Wir kennen alle die Unlust die Zahnbürste in die Hand zu nehmen, um unsere Beißer zu putzen. Wir Erwachsenen wissen aber, dass es wichtig ist, die Zähne und allgemein den Mundraum zu pflegen. Deswegen halten wir uns in den meisten Fällen auch wirklich an das Ritual am Morgen und Abend.

Wir sind aber auch erwachsen und uns ist bewusst, was es für Auswirkungen hätte, wenn wir nicht der täglichen Zahnpflege nachgehen würden. Kinder sind sich dessen nicht bewusst! Wir können es ihnen zwar so oft wir wollen sagen, aber die wenigsten Kinder nehmen es ernst und begreifen wirklich, was es für Auswirkungen hätte, wenn sie auf das Zähneputzen verzichten würden.

Hier kommen wir – also auch ihr – als Eltern ins Spiel. Zwar begreifen Kinder meist nicht wie wichtig Zähneputzen ist, es schadet aber nicht, immer wieder mögliche Auswirkungen von fehlender Mundhygiene ins Gedächtnis zu rufen. Sagt eurem Kind ruhig, dass die Zähne gelb werden können, dass Zähne schmerzen und kaputtgehen, wenn sie nicht geputzt gehen und dass man sogar Zähne verlieren kann, wenn man sie nicht regelmäßig putzt.

Außerdem solltet ihr auch auf anderen Wegen versuchen euer Kind zu motivieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das zu tun:

Zähneputzen – 7 Tipps für Eltern und Kind

Mit diesen Dingen könnt Ihr euer Kind zum Zähneputzen motivieren und so das Unmögliche möglich machen.

Zähne putzen mit Kindern

#1 – Die Zahnputzuhr

Wir alle kennen sie – die Zahnputzuhr! Denkt nur an eure eigene Kindheit zurück, dann wisst ihr bestimmt, weshalb die Zahnputzuhr für euer Kind eine Motivation sein kann. Zumindest kleine Kinder mögen die Zahnputzuhr, denn diese gibt nicht nur den Start vor, sondern zeigt auch das Ende. Sie kann für euer Kind quasi eine Ziellinien-Motivation schaffen, denn so kann es immer sehen, wie lange es noch putzen muss. Ihr solltet nur darauf achten, dass es vor lauter Beobachten der Zahnputzuhr nicht das Putzen vergisst. Allein die Zahnbürste im Mund zu halten, nützt nichts. Das Putzen muss auch gut gemacht werden!

#2 – Die coolste und hübscheste Zahnbürste

Jeder mag schöne Dinge und benutzt sie dann auch noch gerne. Was für uns Erwachsene ein neues Paar Schuhe, eine neue Handtasche oder ein neuer Laptop sind, kann die Zahnbürste für Kinder sein. Es ist entweder etwas, was wir einfach nur benötigen und nutzen, wenn es sein muss oder es gefällt uns und wir benutzen es gerne. Mit einer coolen oder hübschen Zahnbürste* macht das Putzen der Zähne viel mehr Spaß als mit einer Zahnbürste die langweilig, öde oder gar hässlich ist.

SPAR-SET: 1 Braun Oral-B Stages Power Kids cls Batterie-Zahnbürste Kinder DB4.510.K Disney CARS + 2er Stages Power Aufsteckbürsten CARS
  • Spar-Set: 1 Braun Oral-B Batterie-Zahnbürste CARS für Kinder + 2 Stages Power Bürstenköpfe im Design Disney´s CARS & PLANES
  • Für Kinder ab 3+ Jahren mit 2-Minuten-Timer
  • 2D-Putzsystem mit 7.600 rotierenden Seitwärtsbewegungen pro Minute
  • Griffiges Squish-Grip-Handstück (blau/rot) in Hart-/ Weich-Technik
  • Lustige Figuren von Disney´s Pixar Cars & Planes auf dem Bürstenkopf sorgen für Spaß beim Zähneputzen

Lasst euer Kind also am besten seine Zahnbürste selbst aussuchen, dann freut es sich am meisten sie zu benutzen. Damit steigt nicht nur die Freude am Zähneputzen und die Häufigkeit des freiwilligen Putzens, sondern auch die Gründlichkeit, mit der geputzt wird. Kauft eurem Kind ruhig häufiger eine neue Zahnbürste als nötig ist. Das ist trotzdem gesünder und frischt die Motivation immer wieder auf. Und die Welt kostet eine neue Zahnbürste nicht. Das ist die steigende Zahngesundheit allemal wert.

#3 – Gemeinsames, spielerisches Putzen

Zähne putzen

Spielerisch kann man viele Dinge für ein Kind attraktiv machen. Egal ob das Lernen oder Putzen durch Spielen ist. Besonders wenn die Eltern mitmachen, hat ein Kind ganz viel Freude daran. Ihr könnt zum Beispiel durch kleine Rollenspiele die Zahnhygiene unterhaltsam machen. Tauscht mit eurem Kind die Rolle und lasst euch von ihm die Zähne putzen! Natürlich müsst ihr das dann unbedingt auch bei ihm machen!

Alternativ könnt ihr auch mit Wettspielen das Putzen interessanter und aufregender gestalten. Macht kleine Wettstreite! Wer von euch kann beim Putzen am längsten auf einem Bein stehen? Kann einer von euch dabei besser singen oder deutlicher reden? Wer schafft es mehr Zahnputzschaum zu bilden? Macht Rätselraten wie „Ich sehe etwas, was du nicht siehst“ oder etwas Ähnliches. Sogar zählen oder das ABC lernen könnt ihr dabei gemeinsam! Aber auch hier solltet ihr aufpassen, dass die Zähne trotz spielen gründlich geputzt werden.

#4 – Ablenkung

Für ein Kind ist kaum etwas schlimmer als Langeweile. Ist das Putzen zu öde, beeilt es sich besonders und putzt dann vielleicht nicht gründlich genug. Es spricht nichts dagegen, dass euer Kind während dem Zähneputzen etwas Musik hört, TV schaut oder in einem Heft blättert. So putzen Kinder tatsächlich sogar tendenziell am gründlichsten, denn die Zeit vergeht gefühlt schneller als ohne Unterhaltung. Ihr könnt es auch selbst dabei unterhalten.

Gestaltet das Putzen der Zähne interessanter, indem ihr dabei mit eurem Kind redet und von euren eigenen Zähnen erzählt. Zum Beispiel wann ihr euren letzten Milchzahn verloren habt oder wie es war, als ihr irgendwann Mal richtig doll Zahnschmerzen hattet. Vielleicht habt ihr ja mal die Zahnfee gesehen und wollt darüber sprechen? Ihr könnt euren Zähnen auch Namen geben oder ein Zahnputzlied singen.


Interessant für Eltern und Kind


#5 – Apps fürs Zähneputzen

Mit Apps sollte man nicht unbedingt bei einem Kleinkind anfangen, aber ist euer Kind schon reif genug um bewusst mit einem Smartphone oder Tablet umzugehen, könnt ihr verschiedene Zahnputz-Apps nutzen, die eine große Motivation für euer Kind sein können. Eine solche App kann nicht nur mit Spielen, kleinen Geschichten und anderen Inhalten, während des Putzens unterhalten. Sie kann auch wichtige Informationen bringen und Ziele sowie Statistiken zeigen. So eine App kann regelmäßiges Putzen loben, die korrekte Dauer bestätigen und sich dazu positiv äußern. Sie kann also unterhalten, informieren und positiv agieren. Außerdem kann sie auch optisch darstellen wie gut oder schlecht das Zahnputzverhalten ist.

Scheut ihr keine Kosten, könnt ihr hierfür sogar zu elektrischen Zahnbürsten greifen, die mit dem Handy verbunden sind. Solche Modelle können noch besser mit euch und eurem Kind kommunizieren. Sie zeigen zum Beispiel an, wenn die Bürste beim Putzen zu stark aufgedrückt wird und erkennen, wo wie gut geputzt wurde. Außerdem wird dann auch angezeigt, in welchem Bereich das Putzen möglicherweise vergessen wurde.

#6 – Ohne Zwang

Zähneputzen

Es ist wichtig, dass ihr euer Kind nicht zum Zähneputzen zwingt, sondern es dazu motiviert. Zwingt ihr es, fasst es das Putzen der Zähne als etwas Negatives auf. Es treibt quasi einen Keil rein, das Putzen wird nicht als positiv betrachtet.

Motiviert euer Kind spielerisch und faktisch dazu, sich die Zähne zu putzen. Ihr könnt das Zähneputzen auch zu einem gemeinsamen Ritual am Morgen und Abend werden lassen. Gemeinsame Zeit ist immer positiv. Außerdem seid ihr dann zeitgleich in der Vorbildfunktion und zeigt eurem Kind, dass euch auch für euch selbst die Zahnhygiene wichtig ist.

#7 – auch die Ernährung ist wichtig

Klar, zu viel Zucker ist ungesund – das weiß jeder. Und man sollte nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen. Doch es gibt auch sonst allerhand, was man beim Thema Ernährung in Bezug auf die Zahngesundheit falsch machen kann.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass man den Zähnen eher schadet, wenn man direkt nach dem Essen putzt? Das liegt daran, dass die Zähne gerade z.B. bei besonders säurehaltigem Essen angegriffen sind. Schrubbt man dann direkt nach der Mahlzeit über die Zähne, schadet man dem sensiblen Zahnschmelz und der positive Effekt des Zähneputzens verpufft.

Gar nicht gut ist zum Beispiel auch das regelmäßige Nuckeln aus einer Trinkflasche. Klar, manche Kinder beruhigt das, gerade auch nachts – und das ist für die Eltern angenehm. Doch den Zähnen tut das gar nicht gut, insbesondere wenn in der Nuckelflasche nicht nur Wasser ist, sondern Tee, Milch oder gar Säfte bzw. Limonaden.

In diesem Ratgeber rund um Milchzähne findet ihr eine ausführliche Übersicht, was den Kinderzähnen gut tut und was man eher vermeiden sollte.

Fazit – Zähneputzen mit Kindern

Zähneputzen ist unheimlich wichtig – für jetzt und für das ganze Leben! Macht das eurem Kind spielerisch klar. Gut ist es, das Zähneputzen als gemeinsame Zeit zu nutzen. Das verbindet und weckt allein dadurch schon positive Gefühle für dieses alltägliche Ritual.

Letzte Aktualisierung am 12.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API