Sommer, Sonne, Hitzewelle: So kommt euer Kind gut durch heiße Schultage

Sommer, Sonne, Hitzewelle

Der Sommer ist für die meisten Menschen die liebste Jahreszeit. Endlich ist es lange hell, draußen kann man leckeres Eis bekommen und nach der Schule geht’s an den See oder es werden andere tolle Aktivitäten im Freien unternommen. Doch die warme Jahreszeit hat auch eine Kehrseite: Wenn es so richtig heiß wird, fällt es den meisten Kindern schwer, sich zu konzentrieren. Die Kleidung klebt am Körper, das Denken ist zäh – vermutlich träumen sie bereits davon, was sie machen können, wenn der Schultag zu Ende geht. Wenn ihr auf ein paar Dinge achtet, könnt ihr euren Kindern jedoch den Schulalltag im Sommer erleichtern.

Trinken, trinken, trinken

Kinder vergessen im Eifer des Gefechts manchmal schlichtweg, genug zu trinken. Um heiße Schultage zu überstehen und hydriert zu bleiben, ist das allerdings unerlässlich. Wenn eure Kinder zu wenig trinken, leidet die Konzentration und es wird schwierig, dem Unterricht zu folgen. Durch Schwitzen wird die eigene Körpertemperatur reguliert, der Flüssigkeitsverlust muss allerdings ausgeglichen werden, um eine Dehydrierung zu verhindern. Daher ist es wichtig, dass Kinder stets eine Wasserflasche dabeihaben. Der perfekte Schulranzen ist also einer, der nicht zu groß und zu schwer ist, in dem sich aber dennoch ausreichend Platz für die Wasserflasche findet. Vor allem im Sommer sollte man auch dann trinken, wenn man noch keinen Durst verspürt. Zuckerhaltige Getränke belasten den Körper zusätzlich – stilles Wasser ist vielen Kindern jedoch zu langweilig. Eine gute Alternative sind gesunde Getränke für Kinder wie Apfelschorle, ungezuckerte Tees oder Wasser mit Geschmack.

Sommer, Sonne, Hitzewelle

Luftige Kleidung

Die Sommerkleidung sollte sich zum einen angenehm auf der Haut anfühlen – auch wenn man bereits geschwitzt hat. Zum anderen sollte sie vor der Sonne schützen und Sonnenbrand vermeiden. Ideal sind daher leichte, luftige Sachen, die gleichzeitig Bewegungsfreiheit gewähren. Gut für den Sommer geeignet sind Materialien wie Baumwolle, Leinen oder atmungsaktive synthetische Stoffe. Sie ermöglichen eine gute Luftzirkulation und helfen dabei, Schweiß von innen wieder nach außen zu transportieren. Dadurch bleibt die Haut trocken und fühlt sich angenehm kühl an. Da dunkle Farben mehr Sonnenlicht absorbieren als helle, schwitzt man in ihnen außerdem mehr. Im Sommer solltet ihr euren Kindern daher am besten Kleidung in hellen Farben anbieten – in Pastelltönen, Weiß oder Gelb zum Beispiel.

Lernumgebung anpassen

Auch die Schulen sollten bestimmte Maßnahmen ergreifen, um im Sommer die Lernumgebung anzupassen. Dazu gehört es zum Beispiel, die Fenster und Türen morgens vor der ersten Stunde zu öffnen, solange es draußen noch kühl ist. Auf diese Weise wird eine natürliche Luftzirkulation ermöglicht. Auch Ventilatoren und Klimaanlagen sind Möglichkeiten, die Temperatur angenehm zu halten. In Klassenräumen, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, helfen Jalousien, Vorhänge oder Markisen dabei, die Raumtemperatur tagsüber niedrig zu halten. Es kann auch sinnvoll sein, in der Schule Wasserspender zu installieren. An heißen Tagen sollte außerdem der Sportunterricht angepasst werden. Ausdauerlauf in der prallen Sonne ist beispielsweise weniger empfehlenswert. Stattdessen könnte man, wenn möglich, den Unterricht in eine klimatisierte Halle verlegen. Auch wenn sich solche Dinge nicht in allen Fällen an den Schulen umsetzen lassen, ist es sinnvoll, dass Eltern sich dafür engagieren, ihren Kindern den Schulalltag zu erleichtern. Was man in jedem Fall tun kann: Am Nachmittag darauf zu achten, dass zumindest zuhause das Lernklima angenehm ist. Und im Sommer auch mal zum See fahren – Freizeit ist ebenso wichtig wie Lernen.